Spielbericht: Five Nights at Freddy’s

Bei Five Nights at Freddy’s  handelt es sich um ein Horrorspiel entwickelt vom Indie-Entwickler Scott Cawthon.

Story:
Freddy_animatedFreddy Fazbears Pizzeria, ein Ort für die ganze Familie, sucht einen Wachmann, der die Nachtschicht übernimmt. Fast täglich wird von Jemanden eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, der einem erklärt, dass die Roboter “harmlos” sind. Man hat sie früher tagsüber herumlaufen lassen, doch seit dem “Biss von 87″, dürfen sich die Roboter nicht mehr tagsüber in der Pizzeria bewegen.

Dies ist ihnen nur noch Nachts erlaubt, um zu verhindern, dass die Servomotoren und restliche Mechanik “einrosten”. Aber der Typ am Telefon sagt nur, man braucht sich keine Sorgen zu machen, wenn man ab- und zu mal die Kameras im Auge behält. “Alles harmlos!”

Gameplay:
Das Spiel verwendet hauptsächlich Jumpscares, gleichzeitig sind die Jumpscares aber auch ein Zeichen dafür, dass man es nicht überlebt hat und man seine Strategie, die Nacht zu überleben, überdenken sollte.
Man sitzt also in seinen Büro, hat Monitore vor sich, ein Notebook, um sich die Überwachungskameras anzusehen, links und rechts hat man je eine Tür die sich elektronisch verschließen lässt und man hat auch Lichtschalter für beide Gänge links und rechts.
Eigentlich eine Menge Werkzeuge, um die Nacht überleben zu können, wäre da nur nicht diese eine Sache, bezüglich Stromverbrauch. Man ist nämlich an einem Generator angeschlossen, der nur begrenzte Energie hat.
Man muss dafür sorgen, dass der Generator nicht aus geht, ergo, man darf die Lichter nicht zu oft verwenden, genau so wenig die Überwachungskameras und am meisten Strom verbrauchen die Türen, wenn man sie verschließt, daher sollte man diese offen lassen, und nur in Notfällen schließen (und schon steigt der Puls, weil man die Türen nicht verschließen darf…)
Man muss also die richtige Balance finden, wie oft man die Türen und Lichter verwendet.

Sound: 
Es gibt nicht wirklich Musik, oder einen “Soundtrack” dazu (außer “Freddy’s Musik”), aber bei einen Horrorspiel geht es sowieso mehr um die Geräusche, die man so hört.
Die Geräusche passen hervorragend zur Atmosphäre. Man kann manchmal Schritte hören, man hört Foxy manchmal summen, Freddy lacht des öfteren, alles Geräusche, die man nicht hören will.


Grafik:
Five Nights at Freddy’s hat zwar nicht gerade die “modernste Grafik” oder Auflösung, aber das ist hier wirklich vollkommen egal.
Wenn man bedenkt, dass das Spiel im allgemeinen nur aus Einzebilder (2D) besteht und diese einfach nur nach einander zusammen geschnitten werden, so dass es animiert aussieht, ist dies durchaus eine Leistung.
Manchmal sieht man diesen Effekt eines 2D-Bildes auch, man kann sehr wohl eine “Wölbung” sehen, wenn man genau hinsieht.

Fazit:
Die meisten werden sich wohl denken, “Uff, Jumpscares, wie langweilig“, auch ich dachte ähnlich, aber wenn man dieses Spiel einfach mal anspielt, dann merkt man, dass hier mehr dahintersteckt.
Die Jumpscares erscheinen nur dann, wenn man etwas falsch macht (und stirbt), wenn man alles richtig macht und die richtige Strategie, zur richtigen Zeit auswählt, dann gibt es auch keinen Jumpscare.
Das Spiel ist quasi ein Test, es testet dich, wie du dich in Stresssituationen verhältst.

Die Story ist tiefgründiger, als man sich eigentlich zuerst denkt, man muss einfach nur den Typen am Telefon zuhören.

Das Spiel gibt es (derzeit) für ca. 5 € im Steam-Store (und ist ebenfalls für iOS und Android erhältlich)

Kommt da etwa ein Dritter Teil von Five Nights at Freddy’s?

Rechts unten im Bild sieht man eine "3"Five Nights at Freddy’s ist wohl ein sehr bekanntes Spiel.
Mysteriöse Story, eigentlich gibt es nicht wirklich eine, aber die Story lässt den Spielern genügend Freiheiten, um sich selbst etwas zu dieser Geschichte einfallen zu lassen.
Sowohl der erste Teil, als auch der zweite Teil von Five Nights at Freddy’s sind sehr erfolgreich verlaufen und Fans fragen ja bereits nach den dritten Teil.

Offiziell gibt es natürlich keine Bestätigung, aber wenn man sich die Webseite von Scott Cawthon ansieht, dann wird einem als erstes einmal das Wort “Offline” auffallen, ansonsten sieht man nur noch das Logo und ganz unten eine Kontaktadresse.

War das schon alles?
Nein. Seht mal rechts unten nach. Seht genau hin: “3”
Nun, das könnte für alles Mögliche stehen und ich habe mir ernsthaft überlegt, für was das stehen könnte.
Und mir fällt einfach nichts ein, außer, dass es eine Anspielung auf den dritten Teil von Five Nights at Freddy’s. Und ich bin nicht der Erste und Einzige, dem dies aufgefallen ist.

Michael Bay’s Mutter

Transformers 4: Ära des Untergangs war bereits in den Kinos und die Bluray-Version erscheint demnächst hier in Europa.

Während dieser Zeit kann man sich das Outake Video ansehen, welches auch zeigt, dass Michael Bay’s Mutter noch keinen einzigen Transformers Film gesehen hat. ;)

Viel Spass mit den Outtakes Video.

Noch einmal: In #GamerGate geht es um Journalismus!

Es ist wirklich erstaunlich, dass man dies ständig sagen muss, aber in #GamerGate geht es um den Spieljournalismus und nicht um ein (angebliches?)* Gendergap in der Entwicklung eines Spiels, oder sonstigen Gender-Gequassel.

GG_GamerGatevsEs ist schade, dass man sich als Befürworter von GamerGate immer wieder einen Blödsinn gefallen lassen muss. Beleidigungen und Falschaussagen -die auf Fehlinformationen basieren- bekommt den ständig zu hören.
Es ist schon schlimm, dass man sich ständig verteidigen und rechtfertigen muss. Man muss als Erstes einmal erklären, dass man nicht “gegen Frauen kämpft”, sondern einfach nur ein transparente Berichterstattung in den Medien einfordert.

 

*) Ich beziehe mich hierbei auf die Namen im Abspann von Spielen, sehr oft, befinden sich darin sehr viele weibliche Namen.